
Panamerica Komplettiert – Jürgens Bikepacking Abenteuer
4.400 Kilometer, rund 40.000 Höhenmeter und einige der abgelegensten Straßen Nordamerikas: Mit der Strecke von Deadhorse in Alaska bis Vancouver schließt Jürgen Knupe die letzte Lücke seiner Panamericana, unterwegs mit Lilienthal Carbonfelgen.
Das letzte Stück
Ein Großteil der Reise lag bereits hinter ihm: Rund 23.000 Kilometer von Vancouver bis Ushuaia hatte Jürgen mit dem Fahrrad zurückgelegt. Doch ganz vollständig war seine persönliche Panamericana damit noch nicht. Der nördlichste Abschnitt von Deadhorse in Alaska bis Vancouver fehlte noch.
Also ging es für Jürgen erneut aufs Rad. Vor ihm lagen weitere 4.400 Kilometer und rund 40.000 Höhenmeter durch Alaska und Kanada mit langen Distanzen, wechselnden Wetterbedingungen und Strecken weit entfernt von der nächsten Ortschaft.
Mit der Ankunft in Vancouver schloss sich schließlich die letzte Lücke: Insgesamt hat Jürgen damit mehr als 27.000 Kilometer entlang der Panamericana mit dem Fahrrad zurückgelegt.
Der Start am Ende der Straße
Ausgangspunkt der Tour war Deadhorse im äußersten Norden Alaskas. Von dort führte die Strecke zunächst über den legendären Dalton Highway Richtung Süden.
Schon die ersten Tage verlangten Mensch und Material einiges ab. Rund 550 bis 600 Kilometer des Dalton Highway waren unbefestigt. Grober Gravel, Schlaglöcher und harte Schläge gehörten hier ebenso zum Alltag wie die enorme Abgeschiedenheit der Landschaft. Von Alaska ging es anschließend weiter durch Kanada, immer Richtung Vancouver
Das Bike für 4.400 Kilometer Abenteuer
Für eine solche Tour muss das Setup vor allem eines sein: zuverlässig. Jürgen war mit seinem Falkenjagd Titan Aristos GT Gravel unterwegs. Dazu kamen 40 mm breite Pirelli Cinturato Evo Reifen und eine Kombination aus Shimano Ultegra und GRX Di2.
Beim Gepäck setzte er auf Taschen von Apidura, Cyclite und Ortlieb. Insgesamt brachte das Equipment inkl. Camping-Ausrüstung rund 26 Kilogramm auf die Waage.
Ein wichtiger Bestandteil des Setups waren die Lilienthal Carbonfelgen. Am Vorderrad kombinierte Jürgen eine Lilienthal GX Carbonfelge mit einem SON 28 Nabendynamo, eine Kombination, die gerade auf langen, abgelegenen Etappen eine zuverlässige Stromversorgung ermöglicht.
Lilienthal GX auf dem Dalton Highway
Insbesondere der Dalton Highway wurde zur Belastungsprobe für das Material. Hunderte Kilometer unbefestigte Straße mit grobem Untergrund und Schlaglöchern forderten auch den Laufrädern einiges ab.
Die Lilienthal GX Carbonfelge am Vorderrad begleitete Jürgen zuverlässig durch diesen anspruchsvollen Abschnitt und weiter durch Alaska und Kanada. Genau für solche Einsätze wurde die GX entwickelt: ein Carbon-Laufrad für Gravel und Bikepacking, bei dem geringes Gewicht und Robustheit zusammenkommen.
Lilienthal Original GX Carbonfelgen
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Lilienthal Original GXZwischen Wildnis, Wetter und Waldbränden
Doch nicht nur der Untergrund machte die Reise zu einem Abenteuer. Die Temperaturen schwankten unterwegs zwischen etwa 2 und 29 Grad Celsius. Dazu kamen Begegnungen mit Schwarzbären, Grizzlys und Elchen und die enorme Weite Nordamerikas.
Auch auf den letzten Kilometern blieb die Tour unberechenbar. Große Waldbrände machten die ursprünglich geplante Route nach Vancouver teilweise unmöglich. Jürgen musste umplanen und nahm einen zusätzlichen Umweg von rund 200 Kilometern in Kauf. Nach Tausenden Kilometern durch Alaska und Kanada erreichte er schließlich Vancouver.
>>Es war ein grandioses und sehr intensives Abenteuer, mit abwechslungsreichen, wunderschönen Landschaften und Wildtieren, wie Grizzlies und Elchen!
Mehr als 27.000 Kilometer Panamericana
Mit dieser Ankunft endet nicht nur eine 4.400 Kilometer lange Tour. Sie komplettiert ein deutlich größeres Projekt. Von Deadhorse im Norden Alaskas bis Ushuaia im Süden Argentiniens hat Jürgen nun mehr als 27.000 Kilometer Panamericana mit dem Fahrrad zurückgelegt.
Wir freuen uns, dass unsere Lilienthal Carbonfelgen einen Teil dieser außergewöhnlichen Reise begleiten durften und gratulieren Jürgen zu diesem Abenteuer.
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Shop & ProdukteFotos: Jürgen Knupe