
Sieg beim Traka! – the holy grail of gravel
Philipp Bachl holt den Sieg in der offenen Kategorie des Traka 200 auf Lilienthal GX Carbonfelgen. Das Traka bedeutet eine Woche lang Rennspektakel ohnegleichen auf unterschiedlichen Distanzen rund um die Stadt Girona in Spanien auf anspruchsvollstem Terrain.

The holy grail of gravel
Philipp beschreibt das Traka selbst als „The holy grail of gravel“ in Europa und gemeinsam mit Unbound als das wichtigste Rennen im Gravel Kalender. Das erste Traka fuhr er 2022 über 200 km. Seitdem hat sich einiges getan. Das Rennen ist von 1000 Startern auf 7000 Starter am gesamten Rennwochenende deutlich gewachsen. Lest selbst, was Philipp über seine Erfahrungen beim Traka berichtet:
„Die Traka Woche selbst ist ein Erlebnis. Es gibt sehr viele Events rund um die Rennen. Social rides, Testrides, Gewinnspiele, Präsentationen und viel mehr. Für Profi Athleten eher stressig. Für mich als Amateur natürlich weniger, weil ich keine Verpflichtungen dort habe.
>>Wie jedes Jahr bin ich gemeinsam mit meiner Frau angereist und habe sie beim 320 km Wettbewerb am Freitag betreut. Sie hat mich am Samstag bei meinem 200er betreut. Letztes Jahr war es umgekehrt.
Die Strecken sind jedes Jahr etwas unterschiedlich, aber immer ähnlich und sehr anspruchsvoll. Es ist alles dabei, in meinem Fall 1300 Höhenmeter auf den ersten 45 Kilometern, dann 70 Kilometer flach und wieder ein langer Anstieg kurz nach der Rennhälfte. Hügelig ging es dann auf die letzten 40 Kilometer ins Ziel. Sehr wenig Asphalt, viel Gravel und ein bisschen Singletrail hatte der Untergrund zu bieten.
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Lilienthal Original GXBei den Amateuren (Open) setzten sich am ersten Berg ca. 10 Mann ab und über jeden Anstieg verloren wir ein paar Fahrer sodass wir zur Rennhalbzeit in einer 6er Gruppe gut zusammen arbeiteten und in den letzten langen Berg bei Kilometer 120 gingen. Dort musst ich kurz stehenbleiben einen schleichenden Platten aufzupumpen. Es hat alles mit dem ersten Versuch geklappt und ich konnte wieder zur Gruppe aufschließen. In der längeren Abfahrt verloren wir wieder zwei Fahrer und ich ging mit drei Mitstreitern ins Finale. In einer längeren Rückenwindpassage wurde wieder einer abgehängt und das Podest war quasi fixiert. Ich hatte gute Beine und habe jede Welle gedrückt. Über einer solchen Welle schrumpfte unser Trio auf zwei.
>>Zu zweit gingen wir auf die letzten 20 km. Keiner von uns hatte die Beine am letzten Anstieg den anderen abzuhängen und es wurde spannend!
Ich kannte das Finale, mit dem zwei Kilometer langen Singletrail sehr gut und legte mir einen Plan für den Sprint zurecht. Ein Fahrfehler des letzten verbliebenen Mitstreiters kostete ihn am Anfang des Singletrails wertvolle Sekunden. Ich warf meinen Sprintplan über den Haufen und nutzte die Unachtsamkeit aus. Solo ging es auf die letzten zwei Kilometer, ich drehte mich erst auf der Zielgeraden um und freute mich meine Frau im Ziel zu sehen.
SIEG beim TRaka 200 für Philipp!
„In Summe war es wieder mal ein sehr schöner Ausflug nach Girona. Es ist immer nett Freunde zu treffen und Radzufahren. Das Material war top, das Wetter und die Stimmung auch, was will man mehr.“
Philipp ist Nationaltrainer im Frauen-Radsport und arbeitet als Coach und Sportwissenschaftler mit Athlet:innen auf internationalem Niveau. Schon letztes Jahr gewann er gemeinsam mit seiner Ehefrau Theresa Rindler-Bachl das Absa Cape Epic 2025 auf Lilienthal XC Felgen.
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Shop & ProdukteFotos: @The Traka